Der City-Arkaden-Blog: Lesen, Spaß haben und Preise gewinnen!

So geht es: Lesen Sie diese Folge und die nächste am 27. Mai. Jeweils am Ende stellen wir Ihnen eine Gewinnfrage. Beantworten sie beide auf der Facebookseite der City-Arkaden und gewinnen Sie Center-Gutscheine!

Herr Schröder und der Muttertag

Oh nein. Das hat Herr Schröder ja völlig vergessen. Morgen ist Muttertag. Und seine Mutter ist … na ja … nicht so wirklich amüsiert, wenn der Sohn dann so ganz mit leeren Händen antritt. Ganz egal, ob dieser Sohn nun zwölf oder Mitte 40 ist ...
Ja, so ist seine Mutter. Und wie ist sie sonst eigentlich so?, fragt sich Herr Schröder, als er an diesem schwül-warmen Samstag durch die City-Arkaden schlendert. Na ja ... burschikos trifft es wohl ganz gut. Sehr direkt. Auch mal wirklich ... deutlich. Und suchen sich Männer nicht immer die Frauen aus, die am ehesten ihrer Mutter ähneln? 

„Ach, lassen wir das.“

„Wie bitte?“, fragt eine ältere Dame und dreht sich nach ihm um. Er hat wieder mal laut gedacht und es nicht gemerkt.

Herr Schröder betrachtet die Dame kurz und nutzt den Moment: „Entschuldigen Sie, Sie haben doch sicher Kinder. Was wünschen Sie sich denn zum Muttertag?“
„Alles, bloß keine Blumen!“, kommt es wie aus der Pistole geschossen.

Okay, na danke, denkt Herr Schröder. Dann mal schauen. Was Süßes vielleicht? Er könnte ja runter in den Supermarkt gehen. Hm. Nee, lieber Deko. Nein, halt. Das hatten wir doch letztens erst, oder?

Ein schöner Duft, ja, das wäre es doch ... nur: Herr Schröder kennt seine Mutter zwar recht gut, aber welche Düfte sie mag, da hat er mal gar keinen Plan von. Das mit den Düften kann also nur in die Hose gehen. Seine Frau Julia fragen mag er auch nicht, sie und seine Mutter sind ja ohnehin nicht so ... aber wenigstens haben sie das Burschikose gemein.


Rolltreppe rauf, Rolltreppe runter, ach Mensch, das wird nichts.

Doch. Wird es, denkt Herr Schröder, als er plötzlich das toll dekorierte Schaufenster entdeckt. Das ist überhaupt die Idee. Und damit schlägt er gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Er wollte schon immer mal richtig tolle Porträtfotos von sich machen lassen. Und das Schönste lässt er dann rahmen und schenkt es seiner Mutter. Und eines seiner Frau. Ja, genau. Einfach beiden.

Wow, hier drin ist es ja echt mal schick. Okay, unter der Dusche auf so einem Retrostuhl muss jetzt nicht sein, aber sicher können die auch einfach schöne schlichte Schwarz-Weiß-Fotos machen.

„Können wir. Und auch in Farbe, wenn Sie wollen“, sagt eine Fotografin lächelnd, nachdem er das Fotostudio betreten hat. Er hat schon wieder laut gedacht, das gibt es doch gar nicht. Aber egal, jetzt muss Herr Schröder erst einmal beweisen, wie fotogen er ist ...

 

Viel wichtiger aber: Wo befindet sich Herr Schröder gerade eigentlich?